Aussteigerprogramm

Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten

In Mecklenburg-Vorpommern wurde unter der Federführung der Landeszentrale für politische Bildung ein Ausstiegsprogramm entwickelt, das auf einer Kooperation zwischen staatlichen und privaten Stellen sowie auf einer länderübergreifenden Zusammenarbeit beruht, die die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern einbezieht. Von staatlicher Seite sind die Justiz, die Polizei, die Verfassungsschutzbehörden und staatliche Präventionsstellen beteiligt.

Zudem gibt es ein länderübergreifendes Ausstiegsangebot für Kader und Funktionäre aus der rechtsextremistischen Szene. Die "Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt" (ARUG) aus Braunschweig begleitet im Auftrag der jeweiligen "Landeskoordinierungsstellen" für Rechtsextremismusprävention ausstiegswillige Kader und Funktionäre in den norddeutschen Bundesländern. Die Verfassungsschutzbehörde Mecklenburg-Vorpommern sowie das Landeskriminalamt  bringen hier ihre Expertise im Rahmen des "landesweiten Beratungsnetzwerkes" ein.

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