Seit dem Fall der Mauer und der folgenden Veränderung der weltpolitischen Situation ist es den Verfassungsschutzbehörden möglich geworden, sich stärker nach außen zu öffnen. Der Öffentlichkeitsarbeit wird ein immer größerer Stellenwert eingeräumt. Gleichwohl können die Verfassungsschutzbehörden als Nachrichtendienste, weder Interna ihrer Arbeitsmethoden noch alle gewonnenen Erkenntnisse offen legen.
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Als geheime Nachrichtendienste sind die Verfassungsschutzbehörden in den Augen vieler Menschen nach wie vor in hohem Maße undurchschaubare, ja geheimnisumwitterte Institutionen. Über ihre Arbeit besteht eine Vielzahl von Vorurteilen und Fehlvorstellungen. Nicht selten werden die rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten nachrichtendienstlicher Aktivitäten verkannt und demzufolge auch die Meinung vertreten, den Verfassungsschutzbehörden stünden nahezu unbegrenzte Kompetenzen und Befugnisse zu. Sie würden alles sehen, alles hören und alles wissen.
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