Spionage und Ausforschungsaktivitäten erfolgen durch den Einsatz modernster technischer Hilfsmittel und menschlicher
Quellen (Agenten). Sie sind vor allem auf Schwachstellen in technischen Prozessen oder Arbeitsstrukturen gerichtet und
agieren stets im Verborgenen. Eine Vorhersage, wann Agenten oder fremde Nachrichtendienste ihr Aktivitäten aufnehmen
oder beenden, ist deshalb nicht möglich. Durch aufmerksames und umsichtiges Handeln im Geschäfts- und Dienstbetrieb
kann es jedoch gelingen, Spionage erheblich zu erschweren. Geheimnisse sollten nur einem eng begrenztem Personenkreis
zugänglich gemacht und stets unter Verschluss gehalten werden!
Zur erfolgreichen Abwehr von Spionageaktivitäten fremder Nachrichtendienste in Mecklenburg-Vorpommern ist die Mithilfe
der Bevölkerung des Landes unverzichtbar. Bürgerinnen und Bürger, die Kenntnisse über nachrichtendienstliche
Aktivitäten haben oder andere sachdienliche Hinweise zur Aufklärung oder Verhinderung von Spionage geben können, werden
gebeten, sich mit der Spionageabwehr der Verfassungsschutzabteilung Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung zu setzen.
Selbstverständlich wird jede Kontaktaufnahme absolut vertraulich behandelt.
Kontakt zur Spionageabwehr
Jeder kann ohne eigenes Zutun in Kontakt zu einem fremden Nachrichtendienst geraten und ungewollt in illegale
Aktivitäten verstrickt werden. Die Spionageabwehr kann im Falle einer umfassenden Offenbarung Wege aufzeigen, die
unangenehme staatliche Sanktionen rechtzeitig verhindern.
Die Spionageabwehr der Verfassungsschutzabteilung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist wie folgt zu erreichen:
Innenministerium
Mecklenburg-Vorpommern
Spionageabwehr
PF 11 05 52
19005 Schwerin
Telefon: 03 85/ 74 20-0
Telefax: 03 85/ 71 44 38
E-Mail: spionageabwehr@verfassungsschutz-mv.de