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Rote Hilfe (RH)

Sonderausgabe der RH-Zeitschrift
zur Fußball-WM 2006

Die Organisation
Die "Rote Hilfe e. V." wurde 1975 gegründet. In Göttingen sind der Sitz der Bundesgeschäftsstelle und die Redaktion der vierteljährlich erscheinenden Publikation „Die Rote Hilfe“ angesiedelt. Darüber hinaus verfügt die Organisation in Kiel über einen eigenen Literaturvertrieb.
Die über 4.600 Mitglieder der Organisation wirken in etwa 40 Ortsgruppen und vier Regionen in fast allen Bundesländern. In Mecklenburg-Vorpommern sind bislang keine organisierten Bezüge zur RH aufgetreten.

Die heutige RH stellt sich trotz ihres Selbstverständnisses als parteiunabhängige Schutz- und Solidaritätsorganisation allein schon durch ihre Namensgebung bewusst in die Tradition der "Roten Hilfe Deutschlands" der 1920er und 1930er Jahre, die damals eine Nebenorganisation der KPD war.

Ziele der RH
Als Hauptaufgabe betrachtet die Rote Hilfe e. V. den Kampf gegen „staatliche Repression“ durch Unterstützungsleistungen für Szeneangehörige, die wegen ihres politischen Handelns - z. B. wegen presserechtlicher Verantwortlichkeit für strafrechtlich relevante Veröffentlichungen, Teilnahme an spontanen Streiks oder Widerstand gegen polizeiliches Handeln rechtliche Auseinandersetzungen führen. Die RH leistet finanzielle Beihilfe bei Prozesskosten und Geldstrafen, vermittelt Rechtsanwälte und betreut im Falle der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe „politische Gefangene“ in den Haftanstalten, mit der Zielsetzung, die Bindung der Gefangenen an linksextremistische Zusammenhänge zu erhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Organisation ist die finanzielle und politische Unterstützung von Globalisierungsgegnern, die bei Großdemonstrationen festgenommen worden waren.

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