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Linksruck

Linksruck-Logo

Die Gruppierung "Linksruck" strebt den Aufbau einer revolutionär-kommunistischen Partei unter der Führung von Arbeiterräten an. Mit etwa 500 Mitgliedern und Sympathisanten ist "Linksruck" die derzeit agilste und mobilisierungsfähigste trotzkistische Organisation in Deutschland. Sie wird als deutsche Sektion vom trotzkistischen Dachverband "International Socialist Tendency" (IST) mit Sitz in London angeleitet.

Bekenntnis zu Internationalismus und Klassenkampf
Protestanlässe umfassen das gesamte Spektrum linksextremistischer Agitation. Dabei werden in der Gesellschaft diskutierte Themen mit hoher Aktualität aufgegriffen wie die Globalisierungsdebatte, die amerikanische Militärintervention in Afghanistan oder die Besatzung im Irak, die "Linksruck" Anlass gibt, den "US-Imperialismus" zu brandmarken. Die für Propaganda und Agitation erforderlichen, zumeist populistisch gehaltenen Materialien werden von der zentralen Leitung in Berlin zur Verfügung gestellt.

 

Mitglieder der deutschen Sektion "Linksruck" treten nach außen wahlweise unter dem Namen ihrer Organisation oder als Mitglieder der "AG Globalisierung und Krieg" des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC in Deutschland auf.

Linksruck
Neben der Durchführung eigener Aktionen beteiligt sich Linksruck verstärkt an Kampagnen und Demonstrationen, mit dem Ziel, diese öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen zumindest optisch zu dominieren und zu Ansprachen zwecks „Rekrutierung“ vor allem jüngerer Anhänger für die eigene Organisation zu nutzen. Dabei versucht "Linksruck" nach außen den Anschein einer basisdemokratischen Organisation zu vermitteln. Tatsächlich ist "Linksruck" streng hierarchisch organisiert und duldet keine Kritik in den eigenen Reihen.


Im Zentrum der Kritik standen vor allem das an Sekten erinnernde System der offen bis aggressiven Mitgliederwerbung und die von "Linksruck" praktizierte - für trotzkistische Gruppen typische - Strategie der gezielten Unterwanderung mit dem Ziel der steuernden Einflussnahme (Entrismus). Nicht zuletzt wegen dieser gezielt angewandten Strategien verfügt Linksruck außerhalb der eigenen Anhängerschaft über wenig Rückhalt in der linksextremistischen Szene.


Negative Reaktionen aus der linksextremistischen Szene bezogen sich auch auf das für Linksextremisten ungewöhnliche Vorgehen von "Linksruck", islamistische Organisationen für die "Antikriegsbewegung" zu gewinnen.

 

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