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Antimilitarismus


Die Bundeswehr als Feindbild
Seit Beginn der 90er Jahre stellen Anti-Militarismus und der Kampf gegen die Großmachtrolle der Bundesrepublik ein Aktionsfeld für Linksextremisten dar. Die Bundeswehr als „faschistischer Repressionsapparat“ stützt aus ihrer Sicht die Beibehaltung des „herrschenden Systems“. Sie diene auch der Absicherung Deutschlands als Großmacht durch Teilnahme an „out-of-area“-Einsätzen.

So wurde der Kampfeinsatz der NATO unter Beteiligung der Bundeswehr als Indiz für einen „rechten Vormarsch in Staat und Gesellschaft“ gewertet. Der Protest gegen die Bundeswehr äußert sich in Aktionen gegen Veranstaltungen wie öffentliche Gelöbnisse (Gelöbnix) und dem „Großen Zapfenstreich“.

Gentechnik als Ansatzpunkt für Kapitalismuskritik
Gentechnische Forschungen und Anwendungen, insbesondere im Bereich der Landwirtschaft, stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Gentechnikgegner formulieren ihren bürgerlichen Protest in Informationsveranstaltungen und versammlungsrechtlichen Aktionen. Seit einigen Jahren engagieren sich auch Linksextremisten auf diesem Aktionsfeld. Sie wollen dabei aber nach eigenem Bekunden nicht das Umwelt- und Gesundheitsthema aufgreifen, sondern sehen die Möglichkeit, um "grundsätzliche Kritik am kapitalistischen System zu üben". Das Thema ist bei dieser Zielsetzung beliebig austauschbar.

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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut